Myome


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Myome sind kugelige Knoten der Gebärmutter. Es sind die häufigsten gutartigen Tumoren der Frau und betreffen etwa 25%. Doch nur ein Viertel dieser Frauen weisen Beschwerden auf. Entartungen sind extrem selten. Je nach Grösse und Lage können unterschiedliche Beschwerden auftreten wie Blutungsstörungen (verlängert, verstärkt oder unregelmässig), Schmerzen, Druckgefühl, Menstruationsschmerzen, vermehrter Harndrang, Urininkontinenz, Verstopfung, unerfüllter Kinderwunsch. Dabei wird vor allem die Eieinnistung gestört oder die Knoten begünstigen Fehlgeburten. Die Diagnose kann ganz einfach durch eine klärende Ultraschalluntersuchung gestellt werden.
Eine Therapie ist meist nur nötig bei Beschwerden oder raschem Wachstum. Medikamentös ist dies nicht ausreichend therapierbar. Eine Operation ist dann nötig.
Die Erhaltung der Gebärmutter ist bei bestehendem Kinderwunsch aber selbst bei zahlreichen und großen Myomen fast immer möglich.
Wir unterscheiden drei Therapieformen:



Organerhaltende minimalinvasive Myomentfernung

Durch modernste Ausrüstung ist dies meist ohne Bauchschnitt möglich. Eine Medikamentengabe während der Operation reduziert den Blutverlust auf ein Minimum. Durch Präzise und modernste Nahttechnik steht einer nachfolgenden Schwangerschaft nichts im Wege. Nachteil: Neue Myome können nachwachsen.


Myom-Embolisation

Mittels eines Katheters wird die Blutzufuhr durch Gabe eines speziellen Stoffes entscheidend gedrosselt, so dass die Myome zugrunde gehen. Durch die dadurch ausgelösten Veränderungen ist eine nachfolgende Schwangerschaft nicht mehr sinnvoll, da Komplikationen entstehen können.


Minimalinvasive Gebärmutterentfernung

Bei abgeschlossener Familienplanung die eleganteste Methode, da technisch einfacher, Resultat definitiv und Blutverlust praktisch gleich null!




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